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Hochschule Ravensburg-Weingarten auf dem RoboCup

Prof. Ertel und Team beim German Open in Bremen


Bis vier Uhr nachts hat das RoboCup-Team um Professor Dr. Wolfgang Ertel an „Kunibert“, dem Torwart-Roboter gearbeitet. Die Anspannung ist spürbar, denn zum ersten Mal nimmt der autonome Fußball-Roboter an den RoboCup German Open in Hannover teil.

Bis zur letzten Sekunde vor dem Spiel sitzen die Informatiker vor dem Bildschirm, geben Befehle, programmieren. Rund um das 12 mal 16 Meter große Spielfeld sitzen acht Teams, und jede Mannschaft tritt mit fünf bis sechs Robotern an. Kleine, radgetriebene Roboter sausen über das Spielfeld, schießen sich gezielt Pässe durch die Luft. Die Zuschauer staunen, Fotoapparate klicken, und immer wieder sind Applaus und anfeuernde Rufe zu hören. Kuniberts Programm muss noch an die veränderten Lichtverhältnisse auf dem Spielfeld angepasst werden, sonst kann er den roten Ball nicht erkennen. Anpfiff.

Die Nervosität steigt. Die Roboter kommen nur langsam in Fahrt. Kunibert muss die Bewegungen des Balls sehr schnell analysieren, um blitzschnell reagieren zu können. Eine Kamera und eine Hochleistungs- Grafikkarte ermöglichen die Auswertung von 30 Bildern pro Sekunde. Prof. Ertel hat Ende 2005 zusammen mit Mitarbeitern und Studenten der Hochschule Ravensburg-Weingarten mit dem RoboCup-Projekt begonnen. Der Wettbewerb eröffnet für die Wissenschaftler Möglichkeiten, um Erfahrungen zu sammeln und die Funktionen ihrer Roboter zu verbessern.

Link zum Projekt